
1997
spaltete sich die Demokratische Republik Kongo. Es gab viele Unruhen
und Kriege. Viele der damaligen Soldaten in den Rebellengruppen
waren Straßenkinder, vor allem in der Hauptstadt Kinshasa.
André Mabialas Bruder René Vangu, der in Kinshasa lebt und damals
schon als Lehrer und Pastor in einer freien Kirchengemeinde tätig
war, versuchte die Kinder davon zu überzeugen, dass die
Rebellengru-ppe nicht der richtige Platz für sie ist. Kinder müssen
zur Schule gehen und eine Ausbildung machen und nicht auf den
Straßen kämpfen - denn die Kinder sind die Zukunft des Landes. Unter
einem Mangobaum in Kinshasa begann René die Kinder zu versammeln, um
ihnen die Wichtigkeit einer Aus-bildung bewusst zu machen.
2005
musste René sich vor den kongolesischen Behörden verstecken, weil er
keine offizielle Erlaub-nis hatte, die Kinder moralisch und
materiell zu un-terstützen. Er kontaktierte seinen damals schon in
Deutschland lebenden Bruder André Mabiala und bat diesen um
finanzielle Unterstützung. René wollte eine offizielle Genehmigung
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